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Lo & Leduc

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Berner Mundart-Rap auf dem Thron der Schweizer Popmusik

Impressionen

Kurzinfos

  • Aktuelles Album: INGWER UND EWIG

Bandbeschreibung

Am 17. März 2017 erscheint das neue Album Ingwer und Ewig von Lo & Leduc. Drei Jahre ist es her, seit das Duo aus dem Nichts auftauchte und Direttissima den Thron der Schweizer Popmusik erklomm. Nun liefern die zwei Berner Mundart-Musiker ihr zweites offizielles Album nach. Die Vorabsingle Mis Huus dis Huus ist seit Anfang Februar auf dem Markt und stieg direkt auf Platz 13 der Schweizer Single-Charts ein.

2014 erschien ihr Debüt-Album Zucker fürs Volk. 88 Wochen, mehr als eineinhalb Jahre, blieb es in den Charts. Mit dem Überhit Jung verdammt schufen Lo & Leduc einen Mundart-Klassiker, mit über 5 Millionen Streams. Nun legen die Berner nach. Im letzten Jahr haben sie sich, zusammen mit einem Top-Team, ins Studio zurückgezogen: Wiederum federführend bei der Produktion waren der Zürcher Dodo und der Berner Wahlberliner Big J, neu als Produzent dazugestossen ist der Berner Dr. Mo.

Entstanden sind elf Mundartlieder, elf Geschichten, elf Stimmungen.

Wer will eine Runde drehen auf dem Musik-Karussell von Lo & Leduc? Aber Achtung, man kann nicht mehr austeigen: «Alls drääit uf der Stell». Karussell, der erste Song auf dem Album gibt den Ton an. Auf Mis Huus dis Huus, der bereits veröffentlichten Vorab-Single, öffnen Lo & Leduc ihre Herzen, einem Hotelbetrieb gleich. Auf dem Titelstück Für Ingwer und Ewig wird wundersam bittersüsser Tee zusammengebraut. Ob das Stück ein Versprechen an die Liebe, an den Ingwer, oder ans Zusammenhalten ist? Eine Medizin sicherlich, wenn man nicht mehr weiss, woran sich halten. Vampir erzählt die Geschichte eines unglücklichen Bluttrinkers, welcher nicht sterben kann, während die anderen nicht schlafen können. Henker ist ein melodiöses Chanson, eine hinreissende Hymne an ihre Heimatstadt Bern. Liber rechnet mit peitschendem Chorus mit Kirche und Konsum ab. Auf Damenvelo kommt man in die Gänge, aber nicht auf schnellstem Weg an. Versorget thematisiert Demenz, sorgfältig und berührend. Walter kann man noch lange suchen, er ist «usegloffe usem Bild» – und auch aus unserem Land. Das Stück Mond behandelt, untermalt mit sternhellen Reggea-Beats, die bekannteste Laterne am Himmel. Erfunde widmet sich Worten zum Trost, oder umgekehrt.

Mit gehaltvollen, originellen Sprachbildern in Mundart, meisterhaft dosierten Beats, den für Lo & Leduc typischen Bläsern und saftigen Melodien gelangen die Songs direkt ins Grosshirn - und bleiben dort für Ingwer und Ewig. Das neue Album hat im Anspruch an Texte und Geschichten zugelegt. Ernste Themen werden besungen und berappt. Bandoneon und Bässe, die kehlige Stimme von Lo, der verspielte Sprechgesang von Leduc. Dichte, ernste Sounds wechseln sich ab mit hoffnungsfrohen Momenten, südländischen Rhythmen.

Geschichtenerzähler

Lo & Leduc erzählen Geschichten, die mit einfachen Worten möglichst viel zu sagen haben. Texte sind den beiden Künstlern wichtig, Lo & Leduc sind kritische Zeitgenossen und zelebrieren das Spiel mit der Sprache. Den Grossteil der Texte schreiben sie gemeinsam. Das meiste entstehe am Küchentisch, aber auch im Speisewagen schreibe es sich gut, erzählen sie. Und so wird man auf Ingwer und Ewig auf Wörtern gebettet und mit Wortspielen gefüttert. Oder wie sie im letzten Song Erfunde singen: «Chumm, mir machen üs e Dechi us dene Wörter u decke der Abgrund dermit zue.»

Auf der Bühne

Die beiden können es kaum erwarten im Frühjahr 2017 mit den neuen Songs wieder auf der Bühne zu stehen. Die meisten Konzerte ihrer Club-Tour im Frühjahr sind ausverkauft. Im Sommer geht es
weiter mit Openair-Shows. Live kommt das Talent von Lo & Leduc und ihrer achtköpfigen Band besonders zur Geltung.

Bandinformationen

Programm-Gestalter, Programm Pop/Rock, Urban and more

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